Gute Girokonten sollten kostenfrei sein

Die meisten sind sich dessen nicht bewusst, aber sie bezahlen für ihr Girokonto im Jahr sehr hohe Gebühren. Zu den teuersten Banken zählen derzeit die Volksbanken und Sparkassen, aber auch andere Banken bitten den Kunden ordentlich zur Kasse.

Um die besten Angebote zu bekommen, sollte der Kunde einen Vergleich und  Wechsel der Banken vorziehen.  Doch leider nehmen sich nicht viele Kunden dafür Zeit, die Banken und Kontoführungsmodelle sorgfältig miteinander zu vergleichen, denn dann würde ihnen auffallen, dass es Girokonten gibt, für die keinerlei Kosten anfallen.

Das erste kostenlose Girokonto wurde 1998 von dem Online-Anbieter der Postbank gegründet, die auch das Online-Banking einführten, doch viele ortsansässige Banken bieten inzwischen auch kostenlose Girokonten an.

Das Girokonto ist allerdings nur dann kostenlos, wenn man sich an die Bestimmungen der Bank hält: Das Konto darf nur als Gehaltskonto verwendet werden, sämtliche Transaktionen dürfen nur über das Internet oder über Bankautomaten, Überweisungsterminals abgewickelt werden. Da der Kunde sämtliche Transaktionen selber durchführt, fallen verständlicherweise auch keine Kosten an.

Im Internet kann man sich einen schnellen Überblick über die unterschiedlichen Girokonten verschaffen und sich für das beste Girokonto entscheiden.

Diese Banken bieten beispielsweise kostenlose Girokonten an: 1822direkt, ING-DiBa, DKB Cash, Netbank girLoyal, Comdirect, Wüstenrot, norisbank. Die com-direkt Girobank bietet beispielsweise eine kostenlose Kontoführung ohne Mindestgehaltseingang und weltweites Geldabheben.

Online-Banking: TAN-Papierliste hat ausgedient

Die TAN-Liste auf Papier ist nicht mehr sicher genug, deswegen soll das neue Verfahren das Online-Banking sicherer machen: MobileTAN und ChipTAN. Doch was hat es damit auf sich? Dieser Artikel soll Klarheit verschaffen:

Die Papier-TAN-Liste

Die Überweisung oder Ende einer Transaktion wird durch die Eingabe einer TAN-Nummer abgewickelt, die nur einmal gültig ist. Im Prinzip ist das System sicher, es sei denn die Liste fällt durch Phishing (Spionage im Netz) in falsche Hände.

TAN per Handy

Zuerst schickt man bei einer Transaktion eine TAN vom Papier über das Internet an die Bank, woraufhin die Bank eine neue TAN per SMS auf das Handy des Kunden schickt. Diese TAN ist allerdings nur für eine Transaktion gültig und ist somit auch zeitlich begrenzt. Der Dieb müsste für die Ermittlung der TAN-Nummer die Handynummer des Opfers haben.

TAN per Chipkarte

Das Verfahren ist sehr sicher,  denn man steckt die Bankkarte in ein Kartenlesegerät.  Dieses wird vor den Computerbildschirm gehalten und die Details werden von einem Muster blinkender Schwarzweißfelder abgelesen.  Das Gerät erzeugt nach kurzer Zeit eine TAN, die für den jeweiligen Auftrag einmal verwendet werden kann.   Der Vorteil ist, dass keine TANS mehr nötig sind und somit auch nicht gestohlen werden können.

Wann werden die Banken auf das neue Verfahren umgestellt?

Die BW-Bank hat bereits 2008 die TAN Liste ersetzt, die Sparkassen, Volksbanken, Raiffeisenbanken schaffen derzeit die alten Papierlisten ab und  diese sind nur noch in Süddeutschland und Berlin nutzbar. Die Commerzbank stellt sich auf ein neues Sicherheitsverfahren ein und die deutsche Bank  lässt den Kunden freie Wahl, ob sie das neue Verfahren verwenden möchten.  Kunden der Hypo-Vereinsbank haben nur noch die Möglichkeit Überweisungen bis 1000 Euro mit der alten TAN-Liste zu tätigen. Ab Januar 2011 wird bei Sparkassen der Onlinezugang deaktiviert und man kann nur noch über das neue Verfahren Transaktionen abwickeln.

Welche Sicherheitssysteme gibt es beim Online-Banking

Die Bankgeschäfte über das Online-Banking abzuschliessen ist normal und gehört mittlerweile zum Standard. Alle Überweisungen können bequem vom hauseigenen PC zu jeder Uhr-und Tageszeit erfolgen, dabei sollte natürlich auch Sicherheit an erster Stelle stehen. Es geht ja nicht nur um viel Geld, sondern auch um geheime Daten, die geschützt werden sollten. Die häufigsten Übergriffe im Internet sind Hackerattacken, Keylogging, Phishing. Die Banken nutzen generell ein verschlüsseltes Anmeldeverfahren und der Kunde braucht sich dort nur einzuloggen. Man sollte unbedingt den Rat beherzigen die Passwörter der Bank niemals im Passwortmanager zu speichern. Die Transaktionen selbst werden mit den TAN-Nummern getätigt und man erhält von der Bank immer eine aktuelle TAN-Liste zugeschickt. Immer beliebter ist neuerdings die M-Tan, auch mobile TAN genannt, die auf das Handy per SMS zugeschickt wird und nur für eine Transaktion gilt. TAN-Nummern dürfen niemals an andere Personen weitergegeben oder zugänglich gemacht werden, schon alleine wegen der Sicherheit. Beim Chipkarten-Verfahren, das per HBCI genutzt wird, unterschreibt der Kunde die Bankaufträge mit einem speziellen, digitalen Schlüssel. Dieser ist auf einer Chipkarte gespeichert und aktiviert sich erst nach Eingabe der PIN. Voraussetzung dafür ist, dass der PC über ein eigenes Chipkarten-Lesegerät verfügt, meistens werden die Geräte aber auch von der Bank vergünstigt angeboten. Online-Banking ist zu 100 % sicher, es sei denn die Sicherheitshinweise der Bank werden nicht ausreichend genug beachtet. Einzig und allein Trojaner können dem Online-Banking zum Verhängnis werden, deswegen dürfen aktuelle Virenprogramme und gute Spywareprogramme auf jedem PC heutzutage nicht fehlen. Man sollte unbedingt daran denken, keine unbekannten Dateianhänge in der E-Mail zu öffnen.